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Ritten, Bozen und Umgebung

Die letzte Schmalspurbahn Südtirols, tanzende Hexen und Ötzi

„Hier auf dem Ritten ist es göttlich schön und behaglich“, schrieb Sigmund Freud im September 1911 aus dem Bemelmans-Post in Klobenstein an seinen Fachkollegen C.G.Jung. Damit meinte der weltbekannte Begründer der Psychoanalyse vor allem die Natur und die Ruhe, die Erholungsuchende bis heute auf den Ritten ziehen.

Doch es gibt auch eine Vielzahl interessanter Sehenswürdigkeiten, die Sie auf dem Ritten, in der nahen Landeshauptstadt Bozen und in der Umgebung entdecken können. Einige Highlights haben wir hier für Sie zusammengefasst.
„Rittner Bahndl“ und Rittner Seilbahn

Die „Rittner Bahn“, die letzte Schmalspurbahn Südtirols, ging im fernen Jahr 1907 in Betrieb. Heute verkehrt sie im Halbstundentakt zwischen Klobenstein und Oberbozen bzw. Maria Himmelfahrt. In Oberbozen kann man in die Rittner Seilbahn umsteigen, eine Umlaufbahn, die die Fahrgäste in zwölf Minuten in Südtirols Landeshauptstadt Bozen bringt.

Für alle, die mit dem Auto nach Oberbozen fahren möchten und ihren Ausflug von da aus starten, sind dort Parkplätze vorhanden.

Sowohl Schmalspur- als auch Seilbahn verkehren regelmäßig von früh morgens bis spät abends und binden den Ritten hervorragend an Bozen an. Die Stadt ist wegen ihres besonderen Flairs – einer einzigartigen Mischung aus Südtiroler Tradition, mediterranen Einflüssen und internationalen Inputs – weitum bekannt.

Fennpromenade in Klobenstein und Freud-Promenade von Klobenstein nach Oberbozen

Bei Fennpromenade und Freud-Promenade handelt sich um zwei der schönsten Spazierwege auf dem Ritten, beiden gewähren spektakuläre Ausblicke auf die umliegenden Bergketten. Die Wege sind für alle zugänglich und besonders empfehlenswert für Familien mit Kindern und ältere Menschen.

Erdpyramiden

Die Rittner Erdpyramiden, bis zu 30 Meter hohe Erdsäulen, die an der Spitze einen Stein tragen, gelten als die höchsten und formschönsten in Europa. Erdpyramiden gibt es am Ritten mehrfach: im Finsterbachgraben nach Lengmoos, im Katzenbachgraben unterhalb von Oberbozen und im Gasterergraben in Unterinn.

Themenweg in Oberbozen

Der Themenweg präsentiert auf einer Rundwanderung von etwa zwei Stunden neun Besonderheiten des Rittner Hochplateaus.

Seilbahn auf die Schwarzseespitze/Rittner Horn

„Wer Tirol mit einem Blick will übersehen, der besteige diese Höhen“, hat Ludwig Purtscheller, ein Tiroler Alpinist und Lehrer, im 19. Jahrhundert über das Rittner Horn und den fabelhaften 360-Grad-Panoramablick dort gesagt. Erreichbar ist der 2.260 Meter hohe Gipfel nach der Auffahrt mit der Bergbahn Rittnerhorn von Pemmern auf die Schwarzseespitze und einer anschließenden Wanderung von ungefähr einer Stunde; besser Trainierte können den Aufstieg auch ohne technische Hilfsmittel in Angriff nehmen.

Panoramaweg auf dem Rittner Horn

Der Panoramaweg, der auch für Familien mit kleinen Kindern und Kinderwägen sowie für ältere Menschen begehbar ist, beginnt an der Bergstation der Rittnerhorn-Bergbahn, die Gehzeit beträgt etwa eine Stunde. Entlang des Weges kann man am „Runden Tisch“, einem Projekt des Rittner Künstlers Franz Messner, nicht nur rasten und das Bergpanorama bewundern, sondern auch ein Metallband studieren , auf dem Silhouetten und Namen der umliegenden Gipfel vermerkt sind.

„Hexenbödele”

Das „Hexenbödele“ ist ein mystischer Ort nahe dem Dorf Lengstein, an dem sich der Legende nach früher ganz fürchterliche Hexen trafen, um gemeinsam zu tanzen. Davon, dass es hier nicht immer mit rechten Dingen zugegangen ist, zeugen noch heute die verwachsenen Bäume in der Lichtung im Wald.

Bienenmuseum Plattner Hof

In Wolfsgruben steht der Plattner Hof, einer der ältesten Bauernhöfe am Ritten. Im Inneren des Hofes sieht man, wie die Bauern in der Vergangenheit lebten. Zudem erfährt man hier alles, was man über Bienen und die Imkerei in Südtirol wissen muss. Außerdem wurde ein Lehrpfad angelegt, welcher den Besuchern die Welt aus der Sicht der Bienen erklärt.

Südtiroler Archäologiemuseum

Seit 1998 ist in dem Bozner Museum Ötzi zu sehen, der weltbekannte Mann aus dem Eis, mitsamt seiner Kleidung und den Gegenständen, die er bei sich trug, als er gefunden wurde. Der zufällige Fund dieses Menschen und seiner Ausstattung vor bald 25 Jahren am Tisenjoch im Schnalstal hat wichtige Forschungen über die Zeit, in der er vor 5.300 Jahren gelebt hat, möglich gemacht.

Naturmuseum Südtirol

Hier findet sich eine Ausstellung über die biologische und geologische Entwicklung und den Lebensraum des Landes durch Rekonstruktionen, multimediale und interaktive Stationen, besonders interessant ist die Darstellung der Entstehung der Dolomiten aus dem Ozean. Eine Möglichkeit, Kindern die Tiere und die Pflanzen Südtirols näherzubringen.

MMM – Messner Mountain Museum Firmian

In Schloss Sigmundskron in Firmian nahe Bozen hat Bergsteiger-Legende Reinhold Messner (der Südtiroler war der erste Mensch, der alle 14 Achttausender ohne Zuhilfenahme von Flaschensauerstoff bestieg) eine Station seiner bis dato fünf Häuser umfassenden Museumskette zum Thema Berg eingerichtet. Im „Messner Mountain Museum“ MMM Firmian wird die Auseinandersetzung Mensch–Berg thematisiert.
Die Bletterbachschlucht

Eine Reise durch 250 Millionen Jahre Erdgeschichte – das erleben die Besucher des Bletterbachschlucht in Aldein. Die Wanderung durch die Schlucht und rund um den GEOPARC Bletterbach gewährt Einblick in das Innere der Berge bzw. in die Welt der Steine. Der Canyon ist das Ergebnis von Verwitterung und Abtragung. Seit der Eiszeit, vor etwa 15.000 Jahren, hat sich der Bletterbach auf einer Strecke von rund acht Kilometern bis zu 400 Meter tief in unterschiedliche Erdzeitalter eingegraben. Schicht um Schicht wurde freigelegt. Zehn Milliarden Tonnen Gestein wurden abgetragen und ins Etschtal verfrachtet. In diesen Schichten kann nun geblättert werden wie in einem Buch.

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff und das Touriseum

Einblicke in exotisch-mediterrane Landschaften, Ausblicke auf die umliegenden Bergketten und die sonnenverwöhnte Stadt Meran: Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff versammeln in einem natürlichen Amphitheater auf mehr als 12 Hektar über 80 Natur- und Kulturlandschaften, vielfältige Themengärten sowie zahlreiche Kunst- und Erlebnisstationen.
Die Gärten sind eines der beliebtesten Ausflugsziele Südtirols und begeistern durch die einzigartige Verbindung von Natur, Kultur und Kunst. Das Zusammenspiel von historischer und zeitgenössischer Architektur, abwechslungsreichen Veranstaltungen und Blühhöhepunkten im Wandel der Jahreszeiten machen aus Trauttmansdorff ein Erlebnis für alle Sinne und jedes Alter.
Schloss Trauttmansdorff trohnt über dieser florealen Pracht. In den Räumlichkeiten des Schlosses ist seit 2003 das Touriseum, Südtirols Landesmuseum für Tourismus, untergebracht. Mechanische Theater, detailgetreue Modelle, Filme, Töne: Im Touriseum versucht man den Besuchern die 200-jährige Tourismusgeschichte des Landes auf kurzweilige Weise nahezubringen. Eine Dauerausstellung widmet sich den illustren Persönlichkeiten, die im Laufe der Zeit in Schloss Trauttmansdorff logierten – prominentester unter jenen Gästen ist mit Sicherheit Österreichs Kaiserin Sissi.
**** Hotel Bemelmans-Post
Familie Senn- Dorfstrasse 8 - 39054 Klobenstein, Ritten - Tel. +39 0471 356 127 -

» Lage & Reiseinformationen
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